Kleist mal anders …

Nur noch einmal schlafen! Morgen ist es soweit: Vernissage und Premiere! Hilfe?! Morgen ist schon Premiere und ihr wüsstet gerne um was es so in Kleists „Käthchen von Heilbronn“ geht, habt aber keine Lust eine langweilige Zusammenfassung zu lesen? Der Youtuber „Sommers Weltliteratur to go“ hat da ein etwas anderes Konzept entwickelt um Literatur zu erklären : Playmobil. Der Macher dieser Videos, Michael Sommer, stellt dabei mit seinem Playmobilensemble in knapp 11 Minuten kompakt dar, was in Käthchen so passiert. Neugierig geworden? -> Hier gehts zu dem Video.   © Rechte vorbehalten: Sommers Weltliteratur to go (https://www.youtube.com/user/mwstubes/about)

Wenn jeder Millimeter zählt…

Juchuu! Unser ersten Probedrucke für die Ausstellungsplakate sind fertig! Das grobe Konzept steht jetzt geht es um die kleinen Feinheiten: die Millimeter, die außer uns sonst niemand sieht, die passenden Farbnuancen, die Linienstärken, die Positionen der Bilder und Textblöcke, Umbrüche und und und! Wie man so schön sagt: Es sind die Kleinigkeiten, die entscheiden! Morgen wird es ernst.Der FINALE Druck steht an!      

Bald ist Premiere!

Nur noch 6 mal schlafen! Und dann sind die Sitze nicht mehr leer, sondern ganz im Gegenteil! Und so eine Probe auf der „richtigen“ Bühne, mit dem „richtigen“ Bühnenbild fühlt sich schon ganz anders an, als die ersten Proben auf der kleinen Probebühne! Gespannt sein lohnt sich – Versprochen! P.S. Gespannt sein lohnt sich gleich doppelt! Denn am Tag der Premiere startet auch unsere Vernissage mit Bühnenbildentwürfen zu Käthchen von Heilbronn! Neugierig ?! -> Hier entlang.

Sei du die Frau mir…

Über Kleists Leben im Allgemeinen haben wir ja schon berichtet: -> Hier weiterlesen. Aber da gibt es natürlich noch unzählige Dinge, die einen neugierig machen! Wie war das z.B. mit Kleists sexueller Verwirrung? Bis heute wird über die sexuelle Orientierung von Kleist diskutiert. Zwar war er mit einer Frau verlobt, aber er schrieb sehr eindeutige Briefe an seinen besten Freund Ernst von Pfuel, in denen er von ihm schwärmt. „Dein kleiner, krauser Kopf, einem feisten Halse aufgesetzt, zwei breite Schultern, ein nerviger Leib, das ganze ein musterhaftes Bild der Stärke . . . ich hätte bei Dir schlafen können, Du …

„Kennen Sie das berühmte Käthchen von Heilbronn?“

Das schrieb ganz begeistert 1811 Charlotte Schiller an Prinzessin Karoline von Sachsen-Weimar. Doch es waren nicht alle so begeistert von Kleists Käthchen. Goethe zum Beispiel soll es ins Feuer geworfen haben und selbst Kleist hat angedeutet das er unzufrieden war!     © Gif: http://giphy.com/gifs/outlander-season-2-starz-3oEjHHVDnJmouBFK Warum? In einem Brief 1811 schreibt er, dass er um es der Bühne anzupassen zu „Missgriffen“ verführt wurde, die er im Nachhinein „beweinen möchte“. Was er mit den Missgriffen gemeint hat, kann nur vermutet werden. Wahrscheinlich wollte er den damaligen Anforderungen des Publikums an ein Theaterstücks gerecht werden und hat deswegen auf kein Element verzichtet.Ob eine Ritterfehde, ein …

Wer war denn überhaupt Kleist?

Geboren wurde Heinrich von Kleist 1777. Eine Zeit voller Revolutionen, wissenschaftlichem Fortschritt und daraus folgenden sozialen und kulturellen Umbrüchen. Kleist verlor seinen Vater mit 10, seine Mutter mit 12. Seine „Lebenspläne“ hat er immer wieder verworfen. Ob es seine Militärlaufbahn war, sein Amt in der Verwaltung oder sein Studium, nichts machte ihn glücklich. 1801 entschließt er sich mit seiner geliebten Schwester Ulrike auf Reisen zu gehen. Erst nach Paris, dann nach Thun in der Schweiz. Dort angekommen will er am liebsten ein bäuerliches Leben führen und beendet seine Verlobung. Ein Jahr später kehrt er für kurze Zeit nach Deutschland um …

Konzeptionsprobe

Das Projekt „Backstage“ fing für uns so richtig an mit der sogenannten Konzeptprobe für das Theaterstück „Käthchen von Heilbronn“ von Heinrich von Kleist. Aber was ist das überhaupt? Wer ist so dabei und was wird dabei eigentlich besprochen? Eine Konzeptprobe ist sozusagen das erste Treffen ALLER Beteiligter an einem Stück, d.h. Schauspieler, Regisseur und die Regieassistentin, Dramaturg, Kostümbildner, Bühnenbildner usw. Jeder wird dabei informiert, was bis jetzt erarbeitet wurde z.B. Zeichnungen von Kostümen, die aktuelle Fassung der Texte, das Bühnenbild und vieles mehr. Die Konzeptprobe, die wir besucht haben, fing damit an, dass der Regisseur allen Hintergrundinformationen gegeben hat zu dem Stück, zu …

Probenbesuche

Der erste Probenbesuch war ziemlich interessant. Es war laut, es war neu, es war vielfältig. Bei der Probe, die wir zuerst besucht haben, waren nicht alle Schauspieler da, sondern nur ein „kleiner“ Teil des großen Ganzen.  Das war jedoch überhaupt nicht schlimm! Ganz im Gegenteil! So konnte eine Szene, in so vielen unterschiedlichen Varianten ausprobiert werden, dass man sich am Ende sicher sein kann, welche Version die überzeugendste ist. Überraschend war, dass die Schauspieler (zumindest nicht offensichtlich), nie die Lust daran verlieren eine Szene, die vielleicht nur ein paar Minuten lang, ist zehnmal zu spielen. Auch wenn sich nur eine …