Berufe im Theater

Wer macht was? Positionen und Berufe innerhalb eines Theaters und einer Produktion – Von der Intendanz bis zum Pförtner. Organigramm und Text von Annika Seuken Der / die Bühnenbildner(in) gehört zu den vielseitigsten Tätigkeiten im Theater. Der Bühnenbild-ner entwirft, nach Textanalyse und Recherche, das Bühnenbild für die einzelnen Szenen einer Inszenierung. Bei seiner Arbeit muss er eng mit dem Regisseur, dem Kostüm- und Maskenbildner sowie dem Beleuchtungsmeister zusammenarbeiten. In der Realisierungsphase arbeitet er mit den Vorständen der Werkstätten zusammen, die seinen Entwurf praktisch umsetzen sollen. Der Beruf setzt künstlerische und kreative Begabung, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Ver-ständnis und sehr gute Kenntnisse …

Vorhang auf für Darstellende Künste

Welche Formen der Darstellung auf einer Bühne gibt es und was macht sie jeweils aus? von Sabrina Glombik Filtert deine Netflix Startseite weitgehend Abenteuerfilme, Dramen, Horrorfilme oder Dokumentationen heraus? Liegen überwiegend Krimis, Liebesromane oder Fantasy Bücher in deinem Regal?  So vielseitig und vielschichtig unsere Geschmäcker, Bedürfnisse und Interessen sind, so vielschichtig sind die Darbietungsformen von Film, Literatur, Kunst, Musik oder Theater – und all diese Darstellungsformen unterliegen verschiedenen Ausprägungen. Unter bestimmten Merkmalen und Voraussetzungen werden diese nach Gattung, Stil, Epoche und Genre kategorisiert. Zur Erklärung; Gattung ist die gröbste Einteilung und bezieht sich auf das Ausdrucksmedium (Epik, Lyrik, Dramatik). Der …

Repertoire oder doch En-suite ?

Ein Repertoiresystem oder auch Ensemble-System genannt, bezeichnet eine Theaterteam, welches für die verschiedenenen Aufführungen in ein und dem selben Haus zur verfügung stehen. Durch dieses System wird den Spielern eine Abwechslung geboten, welches sie bei dem En-suite-Spielbetrieb nicht haben. En-suite-Spielbetrieb frz. en suite: „in der Folge, nacheinander“, zeigt über Jahre hinweg das ein und das selbe Stück und auch überwiegend mit den selben Darstellern bis das Stück „abgelaufen“ ist und ein neues folgt.

Die vierte Wand…

engl. fourth wall – Guckkastenbühne der im 19. Jahrhundert eingeführte Begriff ist eine Metapher und bezeichnet eine imaginäre Wand zwischen Bühne und Zuschauerraum. Die Wand ist somit zum Publikum hin die offene Seite. Und die vierte Wand wir genutzt, wenn die Schauspieler mit dem Publikum interagieren und die Zuschauer in das Geschehen mit einbeziehen. In dem Stück „Das Käthchen von Heilbronn“ wird die vierte Wand nicht durchbrochen. Sie spielt lediglich auf der Bühne.