Vorsicht Aberglaube

Aberglaube im Theater – Warum darf man bestimmte Dinge nicht tun? von Nicole Dietrich Das Theater ist eines der gedankenreichsten und gesellschaftskritischen Orte des Lebens. Es sind Orte, die schon seit einer Ewigkeit Raum für die unterschiedlichsten Menschen und ihre Geschichten geben. So ist es auch nur logisch, dass sich über all die Jahre viele Traditionen und Bräuche angesammelt haben. So auch der Aberglaube. Folglich schafft das Theater mit all seinen charmanten Ritualen eine eigene Welt. Eine Welt die sogleich Beständigkeit als auch Wandel zeigt. Eine Welt, die in ihren eigenen Regeln besteht und welche auch nur dort, fernab von …

Theater besonders beachten

Traditionen, Gebote und Verbote von Angelique Junkereit Theaterhäuser sind fantasievolle Orte und besitzen eine jahrelange Tradition. Das Schauspiel ist eines der ältesten Tätigkeiten der Welt und dadurch haben sich einige Traditionen und Rituale angesammelt. Vor allem der Aberglaube spielt in den Theaterhäusern eine große Rolle und ist seit Jahrtausenden fest verankert. Doch sind alle Schauspieler abergläubig? Und welche Traditionen gibt es überhaupt? Wie sind sie entstanden? Und wieso gibt es im Theater immer Licht, das brennt? Theater- der Inbegriff von Unterhaltung, Zusammenkommen, Familie und abtauchen in eine andere Welt. Das Theater hat eine lange Geschichte und viele Entwicklungen mitgemacht. So …

Repertoire oder doch En-suite ?

Ein Repertoiresystem oder auch Ensemble-System genannt, bezeichnet eine Theaterteam, welches für die verschiedenenen Aufführungen in ein und dem selben Haus zur verfügung stehen. Durch dieses System wird den Spielern eine Abwechslung geboten, welches sie bei dem En-suite-Spielbetrieb nicht haben. En-suite-Spielbetrieb frz. en suite: „in der Folge, nacheinander“, zeigt über Jahre hinweg das ein und das selbe Stück und auch überwiegend mit den selben Darstellern bis das Stück „abgelaufen“ ist und ein neues folgt.

Gefallene Ritter – Freiburg

Die “gefallenen Ritter“ …  sind die verschmähten Verehrer der verführerischen Kunigunde. Wie viele andere machten sie ihr den Hof, nur um für die nächstbessere und nützlichere Partie fallen gelassen zu werden. Das trifft die Ritterehre tief. Ob sie das so einfach auf sich beruhen lassen? Maximilian, seines Zeichens Burggraf von Freiburg, wurde schmählich sitzen gelassen. Doch inzwischen hat er etwas über seine große Liebe herausgefunden, dass er selbst seinem Freund Georg nicht zu erzählen über die Lippen bringt …

Gefallene Ritter – der Rheingraf

Die “gefallenen Ritter“ …  sind die verschmähten Verehrer der verführerischen Kunigunde. Wie viele andere machten sie ihr den Hof, nur um für die nächstbessere und nützlichere Partie fallen gelassen zu werden. Das trifft die Ritterehre tief. Ob sie das so einfach auf sich sitzen lassen? Der Rheingraf vom Stein hatte es beinahe geschafft:

Die vierte Wand…

engl. fourth wall – Guckkastenbühne der im 19. Jahrhundert eingeführte Begriff ist eine Metapher und bezeichnet eine imaginäre Wand zwischen Bühne und Zuschauerraum. Die Wand ist somit zum Publikum hin die offene Seite. Und die vierte Wand wir genutzt, wenn die Schauspieler mit dem Publikum interagieren und die Zuschauer in das Geschehen mit einbeziehen. In dem Stück „Das Käthchen von Heilbronn“ wird die vierte Wand nicht durchbrochen. Sie spielt lediglich auf der Bühne.

Der Regisseur

Ein Regisseur hat die Aufgabe, auf der Grundlage eines Textes eine szenische Inszenierung zu erschaffen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen, sowie den Bühnen- und Kostümbildnern ist hierbei sehr wichtig.